AstraZeneca für Gruppen unter 65

Gefährdete Gruppen werden jetzt auch geimpft
AstraZeneca für Gruppen unter 65. Impftermine für Berufsgruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko.

Impftermine für Berufsgruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko
Berechtigte Praxen und Therapeuten bekommen Anmeldedaten zugeschickt

22.02.2021 – AstraZeneca – Um den Impfstoff von AstraZeneca ranken sich inzwischen viele Geschichten mit teils eklatanten Auswirkungen. Weil es hieß, dass der Impfstoff starke Nebenwirkungen verursachen würde, verweigerten in mehreren Pflege- und Krankenhäusern die Mitarbeiter die Impfung. Auch, dass der Impfstoff nur an Personen unter 65 Jahren verabreicht werden darf, wir als Mangel empfunden. Dazu kamen noch die anfänglichen Berichte über eine wesentlich geringere Wirksamkeit als beim Impfstoff von Biontech/Pfizer.

Ob das alles dazu führte, dass jetzt weitere Personengruppen Impfangebote erhalten, lässt sich nicht nachweisen. Doch von der strikten Prioritätenliste nach Alter ist man jetzt abgewichen.



Gefährdete Berufsgruppen erhalten jetzt AstraZeneca

Das Gesundheitsministerium hat nun entschieden, dass einige Berufsgruppen mit höchster Priorität geimpft werden sollen. Dazu gehören neben den Beschäftigten von Rettungsdiensten und Pflegeeinrichtungen beispielsweise auch Ärzte oder Physiotherapeuten mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Tätigkeit, die also häufig in Altenheimen tätig sind oder verstärkt Corona-Infizierte behandeln. Die Anmeldung zur Impfung für diese Berufsgruppen ist über ein Online-Portal möglich. Selbst Friseure, die in Alteneinrichtungen die Haare schneiden, können sich jetzt impfen lassen.

Dem Impfzentrum des Kreises sind von den jeweiligen Berufsverbänden diejenigen Praxen, Ärzte und Therapeuten benannt worden, die die Kriterien erfüllen, um mit höchster Priorität geimpft zu werden. Sie bekommen kurzfristig eine Mail mit einem Link und Zugangsdaten, um sich über das Portal für die Impfung anmelden können. Dieses Anmeldeverfahren ist ausschließlich den vom Ministerium vorgesehenen Personengruppen vorbehalten, es gilt nicht für die gesamten Berufsgruppen.

Sollte eine Praxis regelmäßig für Behandlungen in Pflegeeinrichtungen sein oder Corona-Infizierte behandeln und in den nächsten Tagen keine Mail vom Impfzentrum bekommen, kann sie sich unter der Mailadresse iz01@kreis-re.de melden. In solchen Fällen muss allerdings eine Bescheinigung der Pflegeeinrichtung, in der die Beschäftigten regelmäßig tätig sind, vorgelegt werden.

Entsprechend den Vorgaben des Landes werden im Impfzentrum Personen unter 65 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Für Impfberechtigte, die 65 Jahre oder älter sind, ist derzeit der Impfstoff von Biontech/Pfizer vorgesehen.


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