Gladbeck: Aktuelle Corona-Nachrichten

Gladbeck: Aktuelle Corona-Nachrichten
Der Kreis Recklinghausen hat 3.000 Impftermine frei. Auch Jugendliche ab 16 Jahren können sich impfen lassen.

Noch über 3.000 Impftermine verfügbar – Impfstoffe von BioNTech und Moderna

28.06.2021 – Gladbeck: Aktuelle Corona-Nachrichten – Jetzt gibt es keine Ausreden mehr! Jeder, ab 16 Jahren, kann sich jetzt impfen lassen. Seit Samstag können alle Impfwilligen ab 16 Jahren sich für Impftermine im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen anmelden. Noch sind über 2.000 Termine mit BioNTech verfügbar, zu verschiedenen Uhrzeiten am Freitag, Samstag und Sonntag. Diese Termine können über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung gebucht werden (online über www.116117.de oder telefonisch: 0800 11611702).

Moderna-Impfstoff erst ab 18 Jahre

Darüber hinaus hat das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen die Möglichkeit, 1.000 Dosen des Impfstoffs von Moderna abzurufen. Die Termine für diese Impfungen sind über das Portal Terminland buchbar (Zugang über www.kreis-re.de/coronaimpfung), auch in diesem Fall gibt es keine Priorisierung, die Personen müssen allerdings mindestens 18 Jahre alt sein, da das Vakzin aktuell nicht für jüngere Menschen zugelassen ist.




Gladbeck: Aktuelle Corona-Nachrichten

Hotlines zu Corona und Impfungen haben eine neue Telefonnummer
Digitaler Assistent beantwortet Fragen auch nach Dienstschluss

Die Kreisverwaltung führt die beiden Bürgertelefone unter einer neuen Telefonnummer zusammen. Ab sofort können alle Fragen zu aktuellen Corona-Regelungen, aber auch zu Impfungen oder dem digitalen Impfpass zentral unter 02361 8904545 gestellt werden. Darüber hinaus gibt es eine Service-Erweiterung: Die Kreisverwaltung nimmt an einer Studie des Instituts für Public Health der Charité teil und installiert mit dieser Umstellung gleichzeitig einen digitalen Assistenten, der auch außerhalb der Servicezeiten die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet.

Seit März 2020 gibt es das Bürgertelefon

Seit März 2020 beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung am Bürgertelefon Fragen. Infos gibt es rund um das Corona-Virus und die aktuell geltenden Verordnungen und Erlasse. “Uns ist wichtig, eine zentrale Stelle für die allgemeinen Fragen zu haben. Dass die Charité uns als Partner für die Studie angefragt hat, ist eine tolle Chance, die wir gerne nutzen”, sagt Landrat Bodo Klimpel.

Der digitale Hotline-Assistent unterstützt die Hotline-Teams ab sofort bei der Beantwortung von Fragen. Antworten auf häufig gestellte Fragen sind im System hinterlegt und sind so zentral verfügbar. Noch offene Fragen beantworten auch weiterhin die Beschäftigten der Kreisverwaltung zu den gewohnten Servicezeiten – montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr.

Alle Informationen gibt es auch weiterhin online unter www.kreis-re.de.

Corona-Virus: Vier weitere Todesfälle – drei in Gladbeck

Es gibt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind eine 55-jährige Frau aus Gladbeck und zwei Männer im Alter von 55 und 56 Jahren sowie eine 78-jährige Frau aus Marl.

Gladbeck bei Inzidenzwert wieder an der Spitze

Der Inzidenzwert liegt heute (28.06.2021) in Gladbeck bei 10,6. Vier Kreisstädte liegen bereits bei Null und der Kreis insgesamt bei 5,7. Wenn man bedenkt, dass Gladbeck Mitte Januar 2021 bei 406 lag, können wir uns trotz dieses neuen kleinen Ausreißers freuen.

Gladbeck: Aktuelle Corona-Nachrichten

Landrat warnt vor nachlassender Vorsicht in der Urlaubszeit

Corona: Negativer Test beendet nicht die Quarantäne als Kontaktperson

In einer Woche beginnen die Schulferien. Wie schon im letzten Sommer nehmen mit der bevorstehenden Urlaubszeit auch die Diskussionen um Quarantäne-Maßnahmen zu. Die Regeln der Pandemiebekämpfung gelten aber weiter. “Das Virus legt keine Pause ein, nur weil die Ferien vor der Tür stehen, und es wird dadurch auch nicht weniger ansteckend”, sagt Landrat Bodo Klimpel. Darum sei es wichtig, auch weiterhin ausreichend Abstand zu anderen zu wahren und sich an die Vorgaben und Hygieneregeln zu halten.

Für die Teams der Kontaktnachverfolgung gelten nach wie vor die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), um eine Verbreitung des Virus bestmöglich zu vermeiden. Diese sehen vor, dass eine Person, die als enger Kontakt zu einer positiv getesteten Person festgestellt worden ist, für 14 Tage in Quarantäne gehen muss.

Bei der Quarantäne werden individuelle Absprachen getroffen

Durch die Teams werden in Absprache mit der infizierten Person oder auch der Einrichtung die engen Kontaktpersonen ermittelt, die ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung haben. Dabei spielen verschiedene Kriterien eine Rolle, wie beispielsweise der Abstand zur infizierten Person, die Dauer des Kontakts, das Tragen von Schutzmasken und auch die Frage nach dem Aufenthalt in einem Raum mit möglicherweise infektiösen Aerosolen.

Das RKI benennt als enge Kontaktpersonen die Personen aus demselben Haushalt und Personen mit direktem Kontakt wie Küssen, Anhusten oder auch Anniesen. Ebenfalls benannt sind diejenigen, die infektiösen Aerosolen im Raum ausgesetzt waren, also bei Feiern, gemeinsamem Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung. Das RKI verweist ausdrücklich darauf, dass in diesen Fällen ein Mund-Nase-Schutz und auch eine FFP2-Maske keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung darstellen.

Vorgesehen ist seitens des RKI außerdem, dass das Gesundheitsamt die Situation vor Ort bewertet und anhand der Ergebnisse auch Personen als enge Kontaktpersonen benennt, die sich mit einer infizierten Person in einem Raum aufgehalten haben. Dies kann je nach den Gegebenheiten für eine Dauer von weniger als zehn Minuten gelten oder bei schwer zu überblickende Kontaktsituationen. Beispielhaft genannt sind Schulklassen, gemeinsames Schulessen oder Gruppenveranstaltungen.

Die Quarantäne gilt für 14 Tage. Als erster Tag für die Berechnung wird der erste Tag nach dem letzten Kontakt zu der infizierten Person gerechnet. Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern. Sie dürfen während der Quarantäne keinen Besuch empfangen. Die Dauer der Quarantäne von Kontaktpersonen ist auf 14 Tage festgelegt und kann nicht durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden.


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